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    methuwesalem
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    „The legacy of the last few years is an imbalanced squad and terrible spending which is impacting us financially today. Massive transfer fees on players not worth half of what we paid for them; poor deals like Lucas Perez which cost the club £15m in transfer fees plus wages; overpaying Ozil because we were so desperate; overpaying Mkhitaryan who came in on £200,000 a week to replace a £130,000 a week Alexis Sanchez who, at least, contributed a lot in terms of goals and assists during the good times; seeing valuable players like Aaron Ramsey and Danny Welbeck allowed to run their deals down and getting nothing from them when selling and reinvesting was by far the best option.“ arseblog, 31.12.2018

    Moin,

    Wohlan, wohlan Goooners… da hat arseblog (mit dem man/frau//ich nicht immer einer Meinung sein muss) gelassen etwas Großes ausgeschrieben. So ist das halt, wenn man den ganzen Dumpfbacken nachgibt, die da schreien „go and spend some fucking money“, weil Sie glauben, dass es sich um Virtual Reality handelt und sie im Spiel nur einen Cheat benutzen müssen um endlos Kohle oder unverletzbaren Superspieler zu bekommen. Aber das ist der gleiche Populismus wie in der Politik und vielen anderen Bereichen. Thekenlaberei bis zum Erbrechen, weil man selbst ja keine Konsequenzen trägt. Sind wir durch die große Kohle Meister geworden? Spielen wir dauerhaft CL? Ist unser Spiel besser geworden? Aktuell kann man/frau davon ausgehen, dass zumindest 6 Vereine das Potential (und die Mittel) haben Meister zu werden, plus vielleicht noch ein Außenseiter, also wären wir statistisch jedes 6-7 Jahr dran mit einem PL Titel, d.h. 3 Titel in 18-21 Jahren…. Noch besser sieht es in der CL aus, da gehen wir mal von 12-15 Vereinen aus und entsprechend vielen Jahren. Real Madrid ist da aktuell eine absolute Ausnahme, aber wer kann so etwas vorhersagen, geschweige denn planen. Sollten wir nicht alle ein wenig demütiger werden und Fussball Fussball sein lassen, mit dem Wissen, dass es um das Spiel geht und man natürlich hofft, dass man am Ende auch etwas gewinnt, aber auch mit dem Wissen, dass es in der PL auch immer 19 Verlierer gibt?

    Ich wünsche mir von meinem Verein, dass er nachhaltig wirtschaftet, damit er auch in der nächsten Generation noch Bedeutung hat, dass sich die meisten Spieler mit dem Verein identifizieren und wir nicht jeder geldgeilen Fußballhure geben was sie will, das dürfen wegen mir gerne andere machen.

    Ich bin nun seit 46 Jahren ein Gooner und seit 1979 ein „Aktiver“ (im Rahmen meiner Möglichkeiten). Ich habe die Zeiten des schlimmen Versagens in der damaligen CL Anfang der 90er erlebt (z.B. gegen AEK Athen), war u.a. live in Paris 1995 (an meinem Geburtstag) und trotzdem oder vielleicht sogar deshalb ist es mein Verein, weil er KEIN Serienmeister ist, kein Retortenbaby, sondern weil er mehr zu bieten hat und selbst wenn Leute wie Vic Akers und viele andere Alte gegangen sind, das auch für die Zukunft erhält, etwas Besonderes zu sein. Noone is bigger than the club…. and no club is bigger than us!

    P.S. Ich möchte jedem die Minidoku „Sunderland till I die….“ ans Herz legen, zu sehen auf Netflix.

    • Dieses Thema wurde geändert vor 2 Wochen, 5 Tagen von  methuwesalem.

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