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Nachdem der Samstag uns wieder einiges an Druck aufgebürdet hatte (alle Top-4-Contender (außer Soton) hatten gewonnen), ging es gestern im Ashburton Grove gegen Villa. Ein wahrlich schwaches Villa. Das Team aus Birmingham hatte in seinen vorherigen 5 Partien nicht einmal (!) selbst getroffen. Gute Voraussetzungen also, die 3 Punkte in London zu behalten.

Und so sollte es auch kommen. Mit einer starken Startelf, welche die beiden Verletzungsrückkehrer Özil und Walcott beinhaltete, wurde Villa überrollt. Nach 9 Minuten klingelte es zum ersten Mal im Kasten von Guzan nachdem eine BFG-Clearance ihren Weg zum am Mittelkreis postitionierten Özil fand, der den halbhohen Ball „locker“ mit seiner linken Außensohle in den Lauf von Giroud bugsierte. Der HFB lief allein auf Guzan zu – vertendelte den Ball fast noch – und schloss mit einem schönen, halbhohen Heber zum 1:0 ab. Großartiger Konter-Fussball. Taktisch absolut tödlich von Villa, die Back-Four dermaßen hoch zu platzieren.

Weitere Chancen sollten folgen doch es dauerte bis zur zweiten Halbzeit bis wir das Netz ein zweites Mal fanden. Diesmal bekam Özil einen Zuckerpass von Giroud durchgesteckt und unser Magician platzierte die Kugel trocken aus knapp 15 Metern im langen Eck. Es folgten das 3:0 durch Theo, der schlechteste Elfmeter seit Rasensportbeginn von Santi zum 4:0 (schöner Einsatz von Chupa, der den Elfer rausgeholt hatte) und ein großartiges 5:0 durch Hector. A walk in the park.

Was wieder einmal auffiel, war unser kongruenter Mittelfeld-Abwehr-Verbund. Wie schon im Citeh-Spiel standen die Abwehrreihe und die davor positionierten Coquelin-Ramsey-Cazorla so eng beieinander, dass Villa überhaupt keine Möglichkeit bekam, die Bälle Richtung Benteke und Co. zu bekommen. Einzig bei hohen Bällen hatten wir 2-3 hitzige Situationen zu meistern. 53% Ballbesitz – in einem Heimspiel. 5:0. Irgendwas ist anders im Hause Arsenal.

Wenn man sich die Nachbetrachtungen ansieht/-hört fällt immer wieder der Vergleich zu den Zeiten der Invincibles, die sich ebenfalls durch ein enorm schnelles Umschaltspiel von Defensive zu Offensive auszeichneten. Und was Henry und Pires gestern zu sehen bekamen, dürfte sie doch sehr an sich selbst erinnert haben. Wir sollten uns nach dem Spiel allerdings nicht allzu sehr gehen lassen und übermutig werden. Wenn wir es endlich mal hinbekommen, diese Konstanz zu halten, dann kann in dieser Saison – auch in der Liga – noch einiges gehen. 15 Spiele = 45 Punkte = gibt es noch zu holen.

Am Wochenende kommt es zum allseits herbei gefieberten NLD an der Lane. Ein Spiel, das definitiv ein paar Nummern schwieriger werden dürfte, denn auch die Chickens-On-A-Basketball-Truppe aus dem nördlichen Teil der Seven Sisters Road macht ihre Hausaufgaben aktuell ganz gut (am Wochenende ein 3:0 Away-Sieg bei West Brom). Bis dahin könnte Alexis wieder fit sein. Folgende Aussage haben wir ja gestern schonmal ganz gut widerlegt:

Spuds Banter

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