„Die nächsten sieben bis acht Tage werden entscheidend sein für die Richtung, die wir in der Liga nehmen werden“ – so Mikel Arteta in der PK zum Spiel gegen Chelsea. No pressure, lads, no pressure …

“We have to stand up and we have to pick up the points. Let’s draw a line and move forward. Whether it’s bad luck or these things that are affecting our results, they have to change dramatically.” Genau, das mit dem verlieren dauernd, das muss aufhören. Echt jetzt. Der ganze schöne Plan kommt sonst ins Wanken … welcher Plan, mag mancher fragen, wie erkennt man den? nun, Edu, unser Hauptverantwortlicher zur Zeit für das sportliche Ganze, hat für sich auf jeden Fall einen Plan und nach diesem dieses Team, dieser Kader (mit Änderungen auf dem Weg natürlich) zur Saison 2022/23 aus dem Knick. So hat er´s gerade wieder gesagt. Soll vielleicht vermitteln, dass man noch ein bisschen Geduld haben müsse. Klar doch – allein Arsenal Twitter ist ein Ausbund an meditativer Entspanntheit … okay, niemand (aus den Trotteln natürlich) hat erwartet, dass Arsenal nach dem bzw. den Trainerwechsel(n) per Düsenantrieb durchstartet, aber dass der Weg nach vorne/oben erstmal direkt auf die Wand zuläuft, ist erschreckend irritierend. Was ist, wenn das Steuerrad doch klemmt?

Letztens meinte jemand zur Warum/Wieso/Weshalb-Diskussion nur knapp, dass es doch klar war, dass nach der langen Wenger-Zeit ein Loch kommt. Hätte man ja wohl auch bei ManU und Ferguson gesehen. Stimmt, aber gerade weil man das bei MU seit Jahren mitkriegt, hätte sich unser Verein deutlich besser auf den Umbruch vorbereiten müssen. Zwingend. ManU kannte das schon, denn nach ihrer grossen Zeit in den 1960ern ging ihr Starcoach Matt Busby nach gut 20 Jahren. Folge: für eine ebenso lange Zeit verschwanden sie beinahe in der Versenkung (auf jeden Fall haben sie die 2. Liga mitgenommen) und kamen erst mit Ferguson Anfang der 1990er wieder nach oben – und der war da auch schon ein paar Jahre da und wäre fast schon wieder geflogen. MU kannte das also, dachte aber, sie haben mit David Moyes den richtigen Mann und gaben ihm direkt einen Sechsjahresvertrag – von dem er dann nur sechs Monate abarbeiten konnte … Geduld ist längst nicht mehr ihr Ding und so haben sie seit Fergie schon locker 1,5 Milliarden verbrannt. Womit sie immerhin nicht wieder abgestiegen sind …

Und wir? nach zehn Jahren der erzwungenen finanziellen Enthaltsamkeit ist Geld in den letzten Jahren durchaus vorhanden und man kann sich schon fragen, was so 80 Millionen für Pepe wohl in früheren Jahren gebracht hätten, als der Kader gefühlt immer 1, 2 Mann kurz vor Weltklasse und stets diese eine, für alle offensichtliche Position nicht besetzt wurde .. lag sicherlich nicht nur am Geld, aber ein paar Taler mehr damals hätten sicher nicht geschadet ..

So, nach hoffentlich auch für euch alle geruhsamen Feiertagen gibt´s heute ein wahrscheinlich nicht ganz so entspanntes Heimspiel gegen Giroud´s neuen Lieblingsverein. Etwas schwierig zu greifen – in unserer Lage sind die Spiele bei den beiden Albion´s nächste Woche so eminent bedeutent, dass Chelsea momentan als komplett andere Gewichtsklasse daherkommt. Kann böse schiefgehen, kannst aber eigentlich nur gewinnen. Neben Martinelli braucht das Team vor allem Selbstvertrauen und das können sie heute erzwingen, aber dafür muss auch mal einer reinfallen, allerdings war das Spielglück gerade gegen Chelsea nie wirklich mal auf unserer Seite (ja, okay, Kanu damals … aber das ist über 20 Jahre her ..). Aber jetzt ist Weihnachten und Arsenal ist ja wohl rotweiss, die anderen hingegen sowas von gar nicht. Wenn wir schon nicht mit Santi spielen, können wir uns ja was von Santa wünschen …

UP THE ARSE!

 

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