Ja, sie haben gewonnen. Just ..

Ja, sie freuen sich wie Bolle den Arsch ab

Ja, ab Montag steht garantiert wieder die DVD im Clubshop

Ja, es zeigt, daß sie nie lernen ..

Wie es am Ende ausgeht für die Spuds, wussten schon die Cocteau Twins: It´ll all end in tears

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(Meine Fresse, Kane kann ja nicht immer die Sonne aus dem Arsch scheinen, aber ein wenig gefährlicher als sonst sind sie mit diesem Trainer schon ..)

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  • Der THFC (´wahrer´ Name: Thierry Henry Fan Club) ist seit 6 Ligaspielen ungeschlagen
  • Seit Anfang Dezember hat Arsenal in 10 Spielen in der Liga die meisten Punkte (22) und Tore (23) erzielt (?!)
  • In den letzten 32 Spielen gegen Arsenal haben die Spuds nur einmal zu Null gespielt
  • Die Spuds haben diese Saison die meisten Elfmeter gegen sich bekommen: 6
  • Arsenal hingegen hat die meisten Elfmeter zugesprochen bekommen: auch 6
  • Christian Eriksen hat bislang 9 Ligatore erzielt – Ligabestwert für einen Mittelfelder
  • David Oooooooooospina hat noch nicht ein einziges Gegentor zugelassen!
  • Theo Walcott hat in den letzen 6 NLD´s 4 Tore und 3 Assists erzielt … Bang ´em in!
  • Arsenal ist seit fünf Spielen ungeschlagen – Saisonbestwert
  • Letzte Saison gab es an der Lane ein 1-0 (Rosicky), davor in 5 Jahren 2 Unentschieden und 3 Niederlagen
  • Letzte Saison gab es aber auch schlanke 17 Gegentore in allen drei Auswärtsspielen mit 12.45 kickoff
  • Ein THFC-Sieg wäre ihr 50. Ligasieg gegen Arsenal – aber Arsenal ist in anderer Sache auch für immer (?) an der 49 hängengeblieben und das wird hier für die Spuds genauso sein (!)
  • Das erste Spiel gegeneinander (damals noch kein NLD) fand am 19.11.1887 statt: 1-2 … das zweite am 4.2. 1888 dann aber 6-2
  • Das erste Ligaspiel (in der United League) gab es 1899: 2-1
  • Überregional in der Division 1 am 4.12.1909: 1-0
  • Arsenal wechselte 1913 von Woolwich (Südlondon) nach Highbury – in die Nachbarschaft der Spuds
  • Die waren, sagen wir mal, nicht so begeistert: Dogmatiker unter denen nennen uns immer noch gerne Woolwich Wanderers
  • 1919, nach dem 1. Weltkrieg, wurde Arsenal in die erste Liga gesetzt (obwohl zuletzt 5. in der zweiten …), die Spuds dagegen in die zweite, obwohl vorher erstklassig – aber auf einem Abstiegsplatz wie Chelsea (die aber drin blieben ..) – die Liga wurde von 20 auf 22 aufgestockt
  • Das erste NLD in der Liga fand dann im Januar 1921 statt: 1-2
  • Im und nach dem zweiten Weltkrieg musste Arsenal seine Heimspiele an der Lane austragen (!), da Highbury sowohl von der Armee requiriert als auch von den Nazis bombardiert wurde
  • Arsenal spielt seit 1919 immer erstklassig, THFC war von 1928-33, von 1935-50 und 1977/78 zweitklassig
  • 2001 gab es eine Riesensensation, als DER Superstar der Spuds, Sol Campbell, allen Ernstes ´the Great Divide´ überschritten hat und zu Arsenal gewechselt ist. Macht seit den 70/80ern keiner mehr – wäre so gewesen, als ob Thierry z.B. zu denen gewechselt wäre
  • Döp, döp, dödöp, Sol´s a Gooner … (nach `Papa´s got a brandnew pigbag´, if anyone´s interested)
  • 1-0 Walcott
  • 2-0 Welbeck
  • 1-2 Eriksen
  • Abpfiff

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Heute mittag steigt an der Shite Hart Lane (bei Google auch bekannt unter ´shithole´) das 156. North London Derby. Die Bilanz bisher sieht natürlich Arsenal vorn, aber nicht so deutlich wie manch einer wohl denken möchte: W 66, D 44, L 49, davon 45 Spiele in der Premier League mit W 18 / D 18 / L 9, Tore 75-53. Vorher war es etwas knapper in der damaligen League One (erste Liga eben ..): W 46, D 24, L 40, Tore 168-158 (FA-Cup ges. W 4 / L 2, League Cup W 6, D 3, L 3). Es war gerne mal ein bischen knapp in den Begegnungen (ein 5pur2 gab´s erst in jüngerer Vergangenheit öfter ..), aber seit genau 20 Jahren mittlerweile ist Arsenal immer vor den Spuds in der Tabelle gelandet (und 94/95 waren beide nicht so doll: die 7. und wir mal eben 12. – those were the days ..aber 1995 kam dann Dennis Bergkamp und alles wurde gut ..), sehr zum Leidwesen der Hähnchenanbeter.

In der letzten Zeit hatten die Spuds mitunter eigentlich ganz brauchbare Truppen zusammen, die aber nie konstant gute Leistungen abrufen konnten und oft genug an sich selbst gescheitert sind (jaja, die Clubs/Teams sind sich manchmal ähnlicher, als sie denken ..) – legendär, wie sie auch noch den fettesten Vorsprung (13 Punkte) weggeschmissen haben, um Arsenal pflichtbewusst vorbeizulassen ( 2-0 up, 5-2 down und so ..). Und wenn man sich beliebt machen möchte, kann man Spuds-Fans ja mal entspannt Lasagne anbieten …

Der Weggang von Gareth Bale 2013 war einerseits eine Zäsur, andererseits auch eine grandiose ´comedy of errors´: unter dem kollektiven Jubel der englischen Sport´presse´ wurden die eingenommenen 100 Mios so schnell aus dem Fenster geworfen, als gäbe es dafür eine Preis. Als Gegenleistung gab es ausser Christian Eriksen einen Haufen Alibikicker (okay, Chadli kommt so langsam aus dem Knick, aber alleine Soldado und Lamela waren jeder für sich 3 x so teuer wie Giroud). Der Neid allerdings einiger Arsenal-´Fans´ seinerzeit war riesig, denn Arsenal hat erst am Deadline Day zugeschlagen, das dann aber richtig mit Mesut Özil. Das Ganze so spät, weil es ein einziges Kindergartengetue in Sachen Freigabe von Bale, weil die ernsthaft geglaubt haben, sie können dadurch einen Toptransfer zu Arsenal verhindern (die eigentlichen Kandidaten waren ja Benzema und di Maria). Die Schadenfreude damals war doppelt groß, weil es am 31.8. auch ein NLD im Grove gab – 1-0 gewonnen durch Giroud.

Diese Saison haben die Spuds jetzt gefühlt den 100ten Trainer seit AW, aber der macht seine Sache dummerweise gar nicht so schlecht. Gut, das Last-Minute-Glück hatten sie auch schon vorher, aber statt z.B. Wahnsinnssummen für zweifelhafte Stürmer auszugeben, haben sie mit Harry Kane jemand aus den eigenen Reihen hochgeholt – und der schiesst Tore am Fließband, als gäbe es Geld dafür (das wird er sicher in seinem Jugendjahr bei Arsenal gelernt haben …). Nicht nur Kane hat einen Lauf, auch das Team kann nach den letzten Ergebnissen absolut mit Selbstvertrauen ins Spiel gehen.

Aber das Schöne ist: WIR AUCH. Und wie, möchte man meinen, denn es hat wirklich den Anschein, als ob sich das Team (und auch das Umfeld) eingegroovt hat. Wie Kane bei den anderen sind auch bei uns Leute zu Leistungsträgern geworden, die kaum jemand auf dem Zettel hatte, so z.B. Bellerin und Coquelin (der wie Chuba Akpom diese Woche seinen Vertrag verlängert hat), und denen jeder vertraut. Das Lazarett hat sich zudem gelichtet und die Rückkehrer fangen schon wieder ganz gut an, das Tor zu treffen.

Bislang sieht es ja so aus, als ob das vermeintliche One-Man-Team Arsenal heute ohne seinen einzigen Spieler auskommen muß (angeblich will er aber unbedingt ..), aber dafür ist Danny Welbeck wieder fit. Ist doch auch was …

Könnte ein großes Spiel werden. Und es geht 2-1 aus. Für die Guten!

Enjoy!

WE ARE THE ARSENAL!

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So macht man gute Miene zum guten Spiel.

Sowohl Le Bob als auch Santi haben später beteuert, daß sie keine Ahnung hatten, was für ein Schild ihnen diese wohlinformierte Fußballexpertin da für´s Foto hingehalten hat … naja, was sagt man nicht alles für die Medien …

Ganz nebenbei ist 2015 20-jähriges Jubiläum: 1994/95 war die letzte Saison, in der die Spuds das letzte Mal vor Arsenal in der Tabelle landeten (die 7., wir 12. – ja, so etwas gab es vor Wenger)

 

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Jedes Jahr zwischen Januar und März, wenn es sehr schief läuft auch im April, also immer dann ,wenn Arsenal mal wieder droht den Anschluss an die Top 4 zu verlieren, steigt ein ganz bestimmter Tscheche wie ein Phönix aus der Asche. Für 2-3 Monate wird dann eines der größten Ex-Talente Europas zu Ronaldinho und verzaubert jeden mit No-look-passes, Übersteigern, genialen Pässen und unglaublichen Volleys. Aber wieso hat Tomas Rosicky diese Form noch nie über Monate oder sogar Jahre gehalten?

rosicky1

Schon mit 8 Jahren ist Rosicky von einem kleinen Klub in Prag zu Sparta Prag gewechselt. Er kam dort schnell ins erste Team und gewann 2 Meisterschaften. Durch sehr gute Leistungen lockte er die größeren erosicky2uropäischen Klubs an und wechselte im Januar 2001 für damals enorme 15 Millionen Euro zum BVB. Er avancierte sofort zum Leistungsträger und gewann die deutsche Meisterschaft und stand im UEFA-Cup Finale auf dem Platz. Da der BVB in finanzielle und sportliche Probleme geriet, mussten die Stars verkauft werden. Trotz Interesse von Chelsea verpflichtete Arsenal Rosicky im Sommer 2006 für 10 Millionen Euro. Dann fing alles an, schief zu gehen. Nach einer durchwachsenen ersten Saison verletzte sich Rosicky und fiel für fast ein Jahr aus, was ihn auch die EM 2008 kostete. Durch seine Verletzung wirkte er auch in der Saison 2009/2010 nicht wirklich mit. Sein Tiefpunkt war die Saison 2012/2013, als Rosicky wettbewerbsübergreifend nur auf 16 Einsätze kam. Seitdem konnte er sich durch die Ankunft von Cazorla und Özil nie wirklich einen Startplatz erspielen, auch wenn er immer wieder mal in die Mannschaft durchbrach. Zu diesen Gelegenheiten spielte der „kleine Mozart“ dann wie befreit und schoss Tore, die noch für Monate auf Twitter und Vine kursieren würden. Er war es, der den Sieg gegen die Spurs im FA Cup sicherte und Arsenal den Weg ins Finale ebnete. Doch mit 34 (er ist, kaum zu glauben, der älteste Spieler des Klubs) ist er nicht mehr so frisch und ausdauernd wie früher, noch dazu ist die Premier League sehr körperbetont und Rosicky ist vieles, aber nicht der große Bruder von Hulk.

Was wäre gewesen, wenn Rosicky nicht so sehr vom Verletzungspech verfolgt worden wäre? Das kann niemand mit Klarheit sagen, aber man kann vergleichen: Theo Walcott ist ein halbes Jahr vor Rosicky zu den Gunners gewechselt und hat von allen Spielern im ersten Team am öftesten gespielt. Walcott ist, wenn fit, einer der besten Rechtsaußen der Liga und in Englands Nationalteam definitiv gesetzt. Beide werden von den Fans geliebt, Rosicky ist mit seiner Liebe zum Rock und seinen regelmäßigen Auftritten in der Arsenal-Band zur Identifikationsfigur geworden. Ohne sein Pech wäre Rosicky vermutlich eine der Legenden des Vereins, aber so wie es jetzt aussieht wird er wohl nur eine Randnote bleiben, wenn auch eine sympathische und ab und zu geniale.

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Arsenal zu Gast bei den dodgy (gemäß Google ..) ones

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Nachdem der Samstag uns wieder einiges an Druck aufgebürdet hatte (alle Top-4-Contender (außer Soton) hatten gewonnen), ging es gestern im Ashburton Grove gegen Villa. Ein wahrlich schwaches Villa. Das Team aus Birmingham hatte in seinen vorherigen 5 Partien nicht einmal (!) selbst getroffen. Gute Voraussetzungen also, die 3 Punkte in London zu behalten.

Und so sollte es auch kommen. Mit einer starken Startelf, welche die beiden Verletzungsrückkehrer Özil und Walcott beinhaltete, wurde Villa überrollt. Nach 9 Minuten klingelte es zum ersten Mal im Kasten von Guzan nachdem eine BFG-Clearance ihren Weg zum am Mittelkreis postitionierten Özil fand, der den halbhohen Ball „locker“ mit seiner linken Außensohle in den Lauf von Giroud bugsierte. Der HFB lief allein auf Guzan zu – vertendelte den Ball fast noch – und schloss mit einem schönen, halbhohen Heber zum 1:0 ab. Großartiger Konter-Fussball. Taktisch absolut tödlich von Villa, die Back-Four dermaßen hoch zu platzieren.

Weitere Chancen sollten folgen doch es dauerte bis zur zweiten Halbzeit bis wir das Netz ein zweites Mal fanden. Diesmal bekam Özil einen Zuckerpass von Giroud durchgesteckt und unser Magician platzierte die Kugel trocken aus knapp 15 Metern im langen Eck. Es folgten das 3:0 durch Theo, der schlechteste Elfmeter seit Rasensportbeginn von Santi zum 4:0 (schöner Einsatz von Chupa, der den Elfer rausgeholt hatte) und ein großartiges 5:0 durch Hector. A walk in the park.

Was wieder einmal auffiel, war unser kongruenter Mittelfeld-Abwehr-Verbund. Wie schon im Citeh-Spiel standen die Abwehrreihe und die davor positionierten Coquelin-Ramsey-Cazorla so eng beieinander, dass Villa überhaupt keine Möglichkeit bekam, die Bälle Richtung Benteke und Co. zu bekommen. Einzig bei hohen Bällen hatten wir 2-3 hitzige Situationen zu meistern. 53% Ballbesitz – in einem Heimspiel. 5:0. Irgendwas ist anders im Hause Arsenal.

Wenn man sich die Nachbetrachtungen ansieht/-hört fällt immer wieder der Vergleich zu den Zeiten der Invincibles, die sich ebenfalls durch ein enorm schnelles Umschaltspiel von Defensive zu Offensive auszeichneten. Und was Henry und Pires gestern zu sehen bekamen, dürfte sie doch sehr an sich selbst erinnert haben. Wir sollten uns nach dem Spiel allerdings nicht allzu sehr gehen lassen und übermutig werden. Wenn wir es endlich mal hinbekommen, diese Konstanz zu halten, dann kann in dieser Saison – auch in der Liga – noch einiges gehen. 15 Spiele = 45 Punkte = gibt es noch zu holen.

Am Wochenende kommt es zum allseits herbei gefieberten NLD an der Lane. Ein Spiel, das definitiv ein paar Nummern schwieriger werden dürfte, denn auch die Chickens-On-A-Basketball-Truppe aus dem nördlichen Teil der Seven Sisters Road macht ihre Hausaufgaben aktuell ganz gut (am Wochenende ein 3:0 Away-Sieg bei West Brom). Bis dahin könnte Alexis wieder fit sein. Folgende Aussage haben wir ja gestern schonmal ganz gut widerlegt:

Spuds Banter

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Arsenal gegen Aston Villa – für viele wahrscheinlich wieder ein absoluter Selbstgänger, aber es gibt kaum ein Team, das auswärts im Emirates so erfolgreich ist wie die Villans: in den acht Spielen seit Eröffnung haben sie immerhin 11 Punkte geholt – W3, D2, L3 (nur CFC und MUFC haben mehr, nämlich 12 Punkte). Und manche Arsenal-Punktgewinne kamen mal so gerade eben zustande (Ausgleich letzte Minute und so). Letzte Saison gab es z.B. ein unentspanntes 1-3 zum Saisonstart. Was hat das doch damals für einen Spaß ausgelöst …

Nun ist Villa in den letzten Jahren ja nicht wirklich aus dem Knick gekommen, zumal ihr Besitzer den Geldhahn mehr oder weniger zugedreht hat, als er merkte, daß es für ganz oben nicht reicht (bzw. es andere Vereine gibt, die noch viel mehr Geld in die Hand nehmen oder eben bekommen). Auch diese Saison ist wieder Abstiegskampf angesagt. Zwar steht ihre Abwehr ganz ordentlich (25 Gegentore – genausoviele wie Arsenal!), aber vorne haperts: ganze 11 Tore haben sie bislang gemacht (wobei sie damit allerdings immer noch deutlich besser sind als der HSV …). Zuletzt haben sie das Toreschiessen ganz eingestellt: seit acht Stunden und 42 Minuten sind sie schon torlos. Das legt natürlich den Verdacht nahe, daß das in true Arsenal-stlye heute geändert wird …

Aber irgendwie hat man ja auch das Gefühl, als ob sich unser Team so langsam eingegroovt hat und mit einem Sieg stellen sie heute den unbeaten run auf, äh, 5 .. immerhin, hatten wir die Saison noch nicht. Allem Anschein nach wird Alexis heute geschont (hat Hamstring), aber auch ohne ihn kriegen wir ein Hammerteam auf den Platz und auf der Bank kann sich Gabriel seine neue Mannschaft mal in Ruhe angucken. Mesut Özil wird sicher starten und mit Santi (und Theo) ein wenig rotieren und mit zwei Torvorlagen unseren Sieg sicherstellen.

Ein Sieg ist eh Pflicht: alle anderen haben gewonnen, wir müssen also nachlegen. Zudem müssen wir unser Momentum wEIter ausbauen, denn das Spiel des Jahres steht nächsten Samstag an – da müssen sie voll da sein.

Mit drei Punkten können sie auch o.g. record gegen Villa etwas gerade rücken, denn eigentlich eigentlich liegt ihnen dieser Gegner: von den letzten 32 Ligaspielen haben sie nur drei verloren (s.o.) – W20, D9, L3

Anyway: bitte ein frühes Tor und dann das ganze selbstsicher und abgeklärt nach Hause spielen. 2-0 in the end dann …

UP THE ARSE!

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Gestern hat Arsenal die Verpflichtung von Gabriel Paulista bekanntgegeben und den ersten Bildern nach zu urteilen, hat der Club da einen ordentlichen Profikiller engagiert. Offiziell allerdings soll er Fußball spielen und mit ihm bekommen wir endlich veritablen Zuwachs für die Innenverteidigung. Er war bei Villareal gesetzt und das gelbe U-Boot hat in 20 Spielen immerhin nur 17 Tore kassiert – net schlecht.

In seinem ersten Interview hat er gleich mal klargemacht, was er so auf dem Zettel hat:

´The few games I have watched and witnessed, during the season, I saw that there is room for improvement. We have a lot to conquer because Arsenal is a very big club, we must always be at the top. I think it’s a club that will keep growing throughout the season, and that over the next few years we will be able to win important titles.

.. While respecting everyone, I want to play for my place in the team. I know that is not going to be easy, I must show my potential, I have to show that I can be in the group, that the manager can count on me. The same goes to all my team-mates. I will carry on the same way I have been since the beginning of my career. I have always respected everyone to get to where I am in my career, and I want even more.´

Blumen? ich scheiß auf Blumen … Sieht erstmal so aus, als ob da einer weiss, was er will.

Um mit den Worten von James Hetfield zu sprechen: WELCOME THE NEW FUCKER!

So sieht ein Gabriel aus, der mit Pegida nicht lange diskutiert …

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Man kann sich selten sicher sein, dass Arsenal einen Spieler verpflichten wird (man nehme Higuain im Sommer 2013), aber im Falle von Kristian Bielik scheint der Wechsel nur noch Formsache zu sein. Sowohl der Spieler selbst als auch Wenger bestätigten, dass sowohl ein Vertrag steht sowie eine Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro mit Legia Warschau ausgehandelt wurde. Wer aber ist dieser Spieler, der von vielen Zeitungen schon als der „neue Vieira“ bezeichnet wurde?

Kristian Bielik ist ein defensiver Mittelfeldspieler. Er ist 1,89 m groß und wKrystianBielik1_3157817biegt 78 kg, was ihn verglichen zu seiner Größe zu einem Leichtgewicht macht, aber er ist noch jung – erst 17 –  und hat noch viel Zeit sich zu entwickeln. Er wurde in der wahrscheinlich besten Jugendakademie Polens ausgebildet, bei Lech Posnan. Dort spielte er allerdings nur in den Jugendmannschaften. Im Sommer wechselte er dann nach Warschau, um auch dort zuerst nur in den Reservemannschaften eingesetzt zu werden. Da Warschau aber in 5 Monaten knapp 40 Spiele absolvieren musste, rutschte er in den Kader und wusste zu überzeugen. Er kam in 5 Spielen für die erste Mannschaft zum Einsatz und spielte davon 3 über 90 Minuten, außerdem wurde er einmal in der Europa League eingewechselt, was ihn zum jüngsten Spieler des Turniers macht.

Seine Größe ist nicht der einzige Grund, warum er mit dem Kapitän der Invincibles verglichen wird. Er spielt sehr genaue lange Pässe und seine Fähigkeit, die Geschwindigkeit des Spiels von seiner Position vor der Abwehr zu bestimmen, sticht jetzt schon aus seinem Spiel heraus. Außerdem fürchtet er sich nicht davor, wenn nötig, gegnerische Spieler im 1-on-1 zu umkurven. Trotzdem besitzt er die nötige Reife und Disziplin, sich mit solchen Versuchen nicht in Probleme zu bringen. Aufgrund seiner Größe ist er zumal eine Gefahr bei Standards. Bereits 3 seiner Tore erzielte Bielik für die polnische U-17-Auswahl nach Ecken.

Letztendlich ist er ein Risiko. Wenger selbst sagte, dass wenn Bielik einschlägt, 2,5 Millionen sehr wenig sind, aber wenn er zum nächsten Frimpong wird, 2,5 Millionen eine Stange Geld sind. Er ist ein defensiver Mittelfeldspieler, eine Position auf der wir mittelfristig Ersatz brauchen. Jung und sehr begabt. Wenn er diszipliniert bleibt, dürfte er ein wichtiger Bestandteil des Teams werden.

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