Wer die NBA o.ä. schaut, weiß, daß es die meiste Anfeuerung der Fans stets gibt, wenn der Gegner im Angriff ist – eben um den Verteidigern moralische Unterstützung zu geben. Wäre bei Arsenal jetzt auch nicht schlecht – ist doch unsere eh schlecht besetzte Abwehr auch noch größtenteils verletzt bzw. gesperrt (Chambers). Wird interessant ..

Damit es zudem nicht völlig einfach wird, hängen wir auch noch im Mittelfeld ganz schön durch, da neben den altbekannten Zuguckern auch noch Ramsey dazu kommt, der s bei seinem Sensationstor mal eben seinen ´hamstring´ übervordert hat – vier Wochen Pause .. Zur Unterstützung wurde Francis Coquelin von Charlton zurückgeholt. Scheinbar traut AW Zelalem noch nicht so ganz ..

Vorne hat der Herr Podolski ja mal wieder auf sich aufmerksam gemacht – schade für ihn, daß wir da keine Ausfälle haben. Kommt wohl drauf an, ob sowohl Welbeck und Giroud spielen – also welches System bzw. wer hinter/neben Alexis rumwerkeln darf. Am besten aber legt er wieder so explosiv los wie am Dienstag ..

Könnte zäh werden, denn Newcastle ist mittlerweile ganz gut aus dem Quark gekommen (und hat Chelski geschlagen!) und hat durchaus einen Lauf und kommt mit Selbstvertrauen. Das ihnen das nicht helfen wird, belegt aber schon die Statistik: gegen kaum einen Gegner tun sich die Magpies so schwer wie gegen Arsenal – ganze zwei Siege in den letzten 29 Spielen (bei 18 Niederlagen). Letzte Saison hat Arsenal z.B. zwei Siege eingefahren (1-0 a, 3-0 h)

Arsenal hat sich unter der Woche Selbstvertrauen geholt bei den Messerstechern und wird das jetzt auch brauchen, denn sie haben so was von unbedingt etwas gutzumachen für die grauenhafte Leistung in Stoke ( es its absolut schwer nachvollziehbar, warum die jahrelangen Demütigungen dort – v.a. die nicht sportlichen – nicht den unbedingten Kampfgeist in den Spielern wecken .. das war jetzt schon der zweite blutleere Auftritt dort dieses Jahr!), daß da was passieren muß!

Also: Arsch aufreissen und die aufmüpfigen Geordies niedermachen!

2-1 und alles wird gut (erstmal ..)

und: FUCKING GET BEHIND THE TEAM (which includes the manager)

WE ARE THE ARSENAL!

 

 

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Es ist gar nicht so einfach, nach dieser grandiosen Geschichte von Sten (Mein erstes Mal – siehe nachfolgenden Beitrag) u.a. über Arsenal bei (aber nicht in) Wimbledon wieder in die Niederungen der Champions League hinabzusteigen, aber es steht nun mal noch ein Spiel aus – bei Galatasaray.

Vorrangig sollte es darum gehen, ein Erfolgserlebnis fürs Team zu erzielen und eine Million Siegprämie für den Verein (und fürs Transferbudget?). Natürlich kann man auch nochmal drauf gucken, was in Dortmund so los ist: zwar hat der BVB schon allerhand versemmelt diese Saison (nur mal so: was würden eigentlich diese Wenger-Pöbler erst machen, wenn es Arsenal in der Liga so erginge wie den Majas?), aber das sie gegen Anderlecht nicht mal nen Punkt holen? Naja …

AW rotiert gewaltig und hat etliche Spieler gleich zu Hause gelassen. Dafür sind zwei ´Comebacker´ dabei und starten auch gleich: Debuchy und Szczesny.

Aufstellung: Szcz., Deb, Merte, Chambers, Bellerin (auf links (?!) – Ramsey, Ox, Flamini – Podolski, Campbell, Sanogo

Auf der Bank sitzen ausnahmslos Kids, so auch mal wieder Gedeon Zelalem, den wir hoffentlich sehen werden.

Mal sehen, ob Gala noch Bock auf das Spiel hat. Bei uns sollte auf jeden Fall der Sturm heiss drauf sein, einen guten Eindruck zu machen. Ob Poldi 90 Minuten schafft?

Wird hoffentlich unterhaltsam und endet, sagen wir mal, 3-1 durch überzeugende Stürmertore.

Ab dafür!

————–

That´s more like it …

Tolle erste Halbzeit, schöner, schneller und direkter Fußball (v.a. mal ohne schnöseliges tippytappy-Rumgedödel ..) mit einem Einsatz zeigenden Poldi, der sich auch lecker mit zwei Toren belohnt hat.

Resolutes verteidigen in der zweiten Hälfte – ging auch …

Hoffentlich nimmt die Mannschaft was mit aus dem Spiel – und v.a. Arsene auch

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Es gab zwei Punkte in meiner Zeit als Arsenal-Fan in denen ich dachte, dass Arséne Wenger gehen müsse. Das 3-1 gegen Villa und das 3-0 gegen Everton, beide in der Saison 2013/2014. Aber jetzt, in diesem Moment, ist Arséne Wenger der beste Mann, den Arsenal haben könnte. Denn wenn er unter Druck stand, hat er es immer geschafft, sich und das Team da irgendwie rauszuschlängeln. Die Suppe, die er sich eingebrockt hat, soll er jetzt auch auslöffeln.

Zum Glück bin ich nicht für die Spielanalyse zuständig, denn dann hätte ich mich jetzt wahrscheinlich schon in irgendeine dunkle Ecke gelegt und angefangen zu weinen. Ich bin dafür da, Ausreden zu finden. Also zur Verletztenliste:

  • Sanogo
  • Rosicky
  • Koscielny
  • Monreal
  • Debuchy
  • Szczesny
  • Walcott
  • Ospina
  • Arteta
  • Wilshere
  • Özil
  • Gnabry

Beeindruckend, nicht? Der Großteil davon kann gegen Galatasaray am Dienstag aber zum Glück auflaufen, unter anderem Debuchy, der seit dem Spiel gegen die Scheichs, also Anfang September, ausgefallen ist. Walcott muss wie zu erwarten immer wieder ein bisschen aussetzen um Nachfolge-Verletzungen vorzubeugen. Er wird gegen Gala noch ausfallen. Wann er wieder regelmäßig spielen kann ist unklar, schätzungsweise Ende Januar oder Anfang Februar, um die Zeit herum kommt dann auch Wilshere wieder. Mesut Özil (You sold Bale…) ist nicht vor 2015 bereit für das Mannschaftstraining. Ospina wird nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, also kann er gegen Newcastle vielleicht wieder spielen. Apropos Newcastle: Es war nicht alles schlecht am Samstag! Chelsea kann auf keinen Fall die Invincibles (49 unbeaten) erreichen, denn sie verloren gegen Alan Pardews 10-Mann Newcastle. Wenigstens etwas.

Ich habe gerade noch einmal meinen Blog vom 3.11. und meine Erwartungen für die nächsten 5 Ligaspiele gelesen. Wir haben weniger als die Hälfte der Punkte geholt, die wir hätten holen müssen. Die Liga können wir also schonmal abhaken. Hoffen wir auf einen guten Lauf im FA-Cup und ausnahmsweise mal nicht Bayern oder Barcelona im Achtelfinale der Champions League.

Damit wir eine echte Chance auf eine gute Leistung in der Champions League haben, brauchen wir ein stabiles Mittelfeld. Es gibt einige „Powerhouse“-Ich-mache-alle-nieder-Mittelfeldspieler, aber so jemanden können wir meiner Meinung nach nicht gebrauchen. Wir brauchen einen Spieler, der Angriffe einleiten kann und physische Präsenz im Mittelfeld bringt. Da Khedira wahrscheinlich bei Madrid bleibt, würde ich das Geld für Morgan Schneiderlin ausgeben, einer der Southampton-Spieler, die nach dem Ausverkauf noch übrig sind. Wir waren auch schon im Sommer an ihm interessiert, aber als die Spurs in den Transfermarkt einstiegen, wollten die Saints plötzlich nicht mehr verkaufen. Schneiderlin hat in dieser Saison bereits 3 Tore geschossen, ist stark in der Luft und im Zweikampf. Er hat keine wirklichen Schwächen, außer seiner Neigung relativ oft Fouls zu begehen. Sein Marktwert liegt momentan bei 20 Millionen, aber Koeman hat bereits klar gemacht, dass er nicht willens ist im Januar zu verkaufen. Wenn Schneiderlin allerdings Druck macht, dürfte er wahrscheinlich für 25-30 Millionen gehen. Nötig hätten wir es allemal.

Am Dienstag geht es in die Türkei gegen Galatasaray, bei dem es wahrscheinlich um nichts geht, denn wir können nur noch als Erster aus der Gruppe gehen wenn Dortmund gegen Anderlecht verliert oder sie Unentschieden spielen und wir 7 Tore mehr als Gala schießen. Beides ziemlich unwahrscheinlich, ich weiß. Aber wenn wir Glück haben, können wir dann Bayern, Real, etc. aus dem Weg gehen. Am Samstag empfangen wir dann Newcastle. Die Magpies sind in toller Form, aber haben uns individuell eigentlich nichts entgegenzusetzen. Hatte Stoke aber auch nicht. Das Spiel gegen Liverpool in Anfield könnte ein echtes 6-Punkte-Spiel werden, denn momentan trennen uns nur 2 Punkte.

Up The Arsenal!

 

Ich würde mich sehr über konstruktives Feedback in den Kommentaren freuen.

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Es fällt tatsächlich schwer, nach diesem Spiel Worte zu finden. Beschämend. Entsetzlich. Unerwartet? Der Mannschaftsbogen vor Spielbeginn zeigte bereits, wo unsere Schwachstellen zu finden sein würden. Ein halbfitter Gibbs auf links, Rookie Bellerin über rechts und Chambers in der Innenverteidigung (auf Mertesacker’s Seite). Es ist nun nicht so, dass wir auf besagten Positionen derweil Alternativen haben. Mit einem immer noch nicht vollends genesenen Debuchy, Koscielny’s weiterhin anhaltender Achillesprobleme und einem ebenfalls verletzten Nacho sind wir defensiv durchaus fliegengewichtig unterwegs.

Wer jetzt dachte, dass Bellerin das Hauptproblem der Defensive darstellen sollte, lag falsch. Es war die linke Abwehrseite, über die 2 der 3 Stoke-Tore fielen. Gibbs ging angeschlagen ins Spiel und hatte gegen den agilen Walters und den gefühlten MOTM, Bojan Krkic, kaum eine Chance. Mertesacker war auf der Seite durch seine fehlende Geschwindigkeit gänzlich verschwendet. Warum man das nicht mit einem Positionswechsel der Innenverteidigung zumindest eindämmt, bleibt ein Geheimnis AWs. Bojan läuft beim 2:0 seelenruhig an 3 Spielern vorbei, bevor er nach Walters‘ Flanke völlig frei einschiebt.

Nun ist es nicht so, dass wir nicht zeitnah hätten ausgleichen können. Bellerin platziert nach Wahnsinnsspurt den Ball in der 10.Minute punktgenau auf Giroud’s Kopf, der den Ball aus 6 Metern völlig frei am Tor vorbei köpft. Kann man auch mal machen, das Ding. Alexis hat dann in der zweiten Halbzeit beim Stand von 0:3 einen seiner magischen Momente, der mit einem Spurt von der Mittellinie beginnt und mit viel Pech am Pfosten endet. Die Offensive war auch nur bedingt das Problem, obgleich wir hier in der Vergangenheit schon bessere Spiele gezeigt haben. Die Defensive hat uns das Spiel gekostet. So kann, darf und sollte man nicht agieren. Selbst wenn ein Bojan Krkic da vorne rumwirbelt.

Nach dem Spiel kam es im Übrigen zu physischen Auseinandersetzungen im Zuge der Wenger In/Wenger Out-Debatte. Da kann man nur an unsere Fans appellieren, in Zukunft etwas besonnener miteinander zu diskutieren. Get behind the team.

Zu guter Letzt ein schönes Banter-Interview mit Stoke’s Weihnachtsmann:

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J.R.R. Tolkien wäre wohl gänzlich entsetzt wenn er wüsste, wie nah Stoke-On-Trent seiner Fantasiewelt Morodor ähnelt. Zumindest im Bezug auf den dort beheimateten Fussballverein Stoke City. Hier tummelten sich die vergangenen Jahre ganze Orkhorden mitsamt Robert Huth und Ryan Shawcross, angeführt von der Cappie-tragenden Hölleninbrunst Tony Pulis. Die Jahre des Schreckens liegen allerdings größtenteils hinter Stoke. Etwas Licht ist zurückgekehrt in die Industriestadt. Mit Diouf, Moses, Arnautovic und Bojan Krkic hat man hier aktuell sogar einiges an Spielkultur auf der Gehaltsliste.

Stoke hat sich zuletzt leider gegen Arsenal ausgezeichnet und gezeigt, dass es auch anders kann als mit reiner Brutalität und traditionellem Kick and Rush. Zuletzt mussten wir das im vergangenen März erleben. Ein 0:1 kostete uns schlussendlich den Anschluss an die Tabellenspitze und in Stoke feierte man dieses Resultat als hätte man Frodo’s Ring stibitzt und könnte nun seelenruhig das Tor zur Hölle aufstoßen. Glücklicherweise ist hieraus nix geworden.

Heute trifft der Tabellendreizehnte auf den Tabellendritten und für uns werden einzig drei Punkte wichtig sein. Da aktuell noch nicht absehbar ist, ob Koscielny und Gibbs für’s Spiel fit sind, könnte die Abwehr unser Problem werden. Nichts desto trotz sollten wir mit aller Macht versuchen, unsere offensive Überlegenheit und Spielkultur gegen die dunklen Mächte zu einem 3-Punkte-Spiel zu nutzen. Es wird in jedem Fall ein gewohnt großer Kampf. COYG.

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„He plays on the left / he plays on the rrriiiggghhhttt / Alexis Sanchez, makes Robin look sh*te!“
Ein spannender Fussballabend liegt hinter uns. Wie üblich haben wir gelitten, mitgefiebert und hierbei die Fingernägel in bester Bibermanier verkürzt. Danke, Arsenal. Tatsächlich wurde das Spiel auf äußerst hohem Niveau geführt. Soton hat sich nicht – wie andere Mannschaften – komplett zurückgezogen und uns das Spielgeschehen überlassen, sondern kam selbst zu durchaus brauchbaren Chancen. Hätte der Handsome Italian Bloke nicht bereits eine lange Durststrecke hinter sich, hätte es vielleicht auch mal bei uns geklingelt. Wobei wir ja noch einen überragenden 3.Torwart (!) im Kasten hatten. Martinez wieder mit einer großartigen Performance. Mit was für einer Sicherheit er die Flanken da herunter pflückt – magnifique.

Der an dem Tag noch bessere Torwart stand allerdings auf der anderen Seite des Platzes. Frazier Forster wurde zurecht mit einer MOTM-Trophäe ausgezeichnet. Ein typisches Bild im Ashburton Grove: der gegnerische Torwart hat den Tag seines Lebens. Sollte den Südengländern am Ende auch nichts bringen, denn ein doch eher formschwacher Ramsey brachte (nach einem offensichtlichen Handspiel von Soton) den Ball hart in die Mitte von wo El Maquina nur noch einzuschieben brauchte. Mittlerweile waren da allerdings schon 89.Minuten gespielt. Gooner Ben sollte mit seiner vorherigen Aussage, dass wir das Spiel gewinnen insofern wir kein Tor vor der 70.Minute kassieren, recht behalten.

Positiv herauszustellen war natürlich der Abwehrverbund. Äußerst stabil. Koscielny mit einer riesen Rettungstat gegen Pelle, die wohl ein klares Tor verhinderte. Wir taten uns gegen ein sehr kompaktes Southampton mit einem überdimensionalen Wanyama stellenweise schwer doch die kleinen Zauberer um Cazorla, Sanchez und The Ox sollten selbst hier ein ums andere Mal Lücken finden. So sah sich Welbz ziemlich früh im 1-gegen-1 Forster gegenüber, nahm allerdings den schwächeren Linken und schoss den Ball am Tor vorbei. Giroud, dessen Einwechselung wahre Wunder bewirkte und direkt die Statik veränderte, schickte einen Kopfball aus 7 Metern gen Winkel doch Forster konnte das Ding mitsamt Superman-Einlage aus eben jenem kratzen.

Hervorzuheben sei ebenfalls das Kombinationsspiel, welches sich zwischen Welbz-Giroud-Sanchez im dritten Viertel des Spiels entfalten sollte. Die Hakenpässe des HFB lassen selbst Ronaldinho’s Herz aufgehen. Lustig, wenn man bedenkt, dass ein nicht gerade unwesentlicher Teil der Gooner-Gemeinde eben diesen Giroud beständig kritisiert. Dieses 4-4-2 oder eben auch 4-3-3, dass dieses Trio vor Podolski’s Einwechslung präsentierte, macht uns definitiv schwerer ausrechenbar. Sollten wir öfters spielen solange uns noch unser Özil’scher Magier fehlt. Podolski war – in der kurzen Spielzeit, die er bekam – ebenfalls vollends konzentriert und sehr direkt. Gute 11 Minuten von ihm.

Damit verbuchen wir den 3.Sieg im 3.Spiel, 4-zu-0-Tore und eine beständige, spielerische Konstanz. Am Samstag müssen wir leider nach Mordor um dort gegen Sauron’s Orkhorden zu bestehen. Das hat sich im März bereits als schwere Aufgabe gezeichnet als wir mit 0:1 nach Mittelerde zurück mussten und so langsam die Reichweite zur Tabellenspitze verloren. Diesmal lassen wir sie allerdings mit 3:0 in der Trent’ischen Einöde zurück.

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Es ist ja schon irgendwie lustig: da hatte Arsenal den schlechtesten Saisonstart seit 32 Jahren – und die Aushilfskellner von der Lane liegen trotzdem hinter uns … wie auch ganz Liverpool. Arsenal ist also oben immer noch mit drin und kann das heute mit einem Sieg gegen den Tabellendritten verdichten.

Southampton ist ja bislang, genau wie in der letzten Hinserie, das absolute Überraschungspaket der Liga. Und das, wo sie im Sommer quasi alle Welt abgeschrieben hat: Trainer weg, Verkauf fast aller Leistungsträger (nur Schneiderlin durfte – wahrscheinlich zu Arsenal- am Ende nicht mehr wechseln) und stattdessen vermeintlich namenlose Spieler sowie einen England-unerfahrenen Coach geholt (Ronald Koeman – dessen berühmtester Moment war, als er nach dem gewonnenen Halbfinale der Holländer bei der EM´88 gegen Deutschland sich den Arsch mit dem Trikot von Lothar Matthäus abgewischt hat) hat, so daß sie natürlich gleich als Absteiger Nr. 1 gehandelt wurden. aber witzigerweise haben die da ganz offensichtlich genau gewusst, was sie machen:

Calum Chambers durfte z.B. zu uns wechseln, weil sie schlicht der Meinung waren, daß sie mit Nathaniel Clyne einen besseren Spieler auf der Position haben (rechter Verteidiger) und die absurden Summen, die Ihnen für Shaw und Lallana geboten wurden, freuen sie wahrscheinlich immer noch …

Der Saisonstart war also gut, die Neuen sind eingeschlagen (Trainer, Spieler) und dabei ist ihr bester Stürmer seit dem Frühjahr verletzt (Jay Rodriguez). Allerdings war der Spielplan bislang auch recht gnädig mit ihnen und wenn sie gegen vermeintlich größere Teams gespielt haben (selbst gegen die Kellnertruppe), sah es nicht mehr so zwingend aus (= nur Niederlagen). Gerade Sonntag gab es eine 0-3 Heimklatsche gegen die Scheichs, wobei die die letzten beiden Tore mit 10 Mann geschafft haben. Man kann also hoffen, daß deren Selbstbewusstsein angeknackst ist.

Allerdings haben sie im September im Emirates unsere 1B-Auswahl (also die mit Poldi, Rosicky etc.) beim 2-1 Sieg ziemlich gut im Griff gehabt. Aber das ist Geschichte ..

Und Geschichte wiederholt sich: schon letzte Saison kam So´ton fast zum gleichen Zeitpunkt (damals Ende Nov) zu uns als Höhenflieger der Liga, hat dann auch ein sehr gutes Spiel abgeliefert, nur – verloren haben sie zu Recht mit 0-2, denn Arsenal war auch nicht so ganz blind. Beide Tore hat im übrigen Giroud geschossen, der auch heute wieder treffen wird. Word …

Interessant wird sicherlich die Aufstellung: es gibt ja noch ein paar Fragezeichen hinter einigen Spielern, z.B. beiden Linksverteidigern. Dafür ist Yaya Sanogo wieder fir – aber ob Wenger ihn  extra für Stefan hinten links spielen lassen wird?

UP THE ARSE!

Nebenaspekt: City und Chelsea geben ja Unsummen für Jugendarbeit aus (weil sie ja irgendwann von diesem Söldnerimage wegkommen wollen) und auch Arsenal haut dafür seit Ewigkeiten richtig Geld raus (was meint ihr, warum unsere wage bill immer so hoch ist: es sind im Schnitt immer um die 60 Spieler auf der Gehaltsliste). Im Sommer ist mit Liam Brady der bei Arsenal dafür verantwortliche gegangen – als Nachfolger hat man dummerweise jemand (Andries Jonker) geholt, dessen (mit) einzige Qualifikation es ist, Holländer zu sein (die können das ja mit der Jugend und so ..). Vielleicht hätte man auch einfach mal schauen können, wer das so in Southampton macht/gemacht hat, denn alleine wir haben mit Walcott, Ox und Chambers jetzt drei erstklassige aus deren Jugendarbeit geholt. Mit Luke Shaw haben die gerade richtig gut verdient – mit Gareth Bale nicht so ganz, aber der kommt eben auch von da (wie noch viele mehr ..). Irgendwas machen die da also richtig, richtig gut …

Ach ja, bevor wir es vergessen: Southampton hat natürlich auch schon gegen den FC Carl Zeiss Jena verloren: 1-3 im Juli 1997 – war allerdings ein Freundschaftsspiel ..

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Ooooh Santi Cazorla! Der Spanier hat mit einem wunderschönen Lauf und einer noch besseren Flanke den Unterschied gegen West Brom gemacht. Das Spiel hätte, wie so oft, auch noch besser ausgehen können aber ich will mich nicht über die 3 Punkte beklagen. Koscielny und Giroud haben gut gespielt. Nacho Monreal musste schon in der ersten Halbzeit vom Feld. Für ihn kam Gibbs aufs Feld, der auch prompt humpelte aber es sieht so aus als wäre das nichts Schlimmes gewesen. Theo Walcott ist mit einer leichten Zerrung von der Nationalmannschaft zurückgekommen und ist für das Spiel gegen Southampton am Mittwoch wahrscheinlich noch nicht fit. Ganz schlechte (sozusagen arsenalmäßige) Nachrichten gab es für Jack Wilshere, der wegen einem schlecht platzierten Tackle von McNair im Spiel gegen United bis Ende Februar ausfallen wird. Arteta ist für 2-3 Wochen verletzt. Szczesny war zwar für das Spiel gegen West Brom nicht fit aber gegen Southampton wird er voraussichtlich wieder spielen können. Ospina wird noch circa 2 Wochen ausfallen. Um die Zeit herum können wir dann zum ersten Mal seit September unsere beste Viererkette auflaufen lassen, denn Debuchy ist nicht mehr weit vom Training entfernt. Sanogo, der ganz offensichtslich besser ist als diese C*** aus Togo, ist nach dem Wochenende auch wieder bereit. Von den Langzeitverletzten sind also nur noch Özil (circa 5 Wochen) und Debuchy übrig, während sich Wilshere dazu gesellt.

Niemand kann letztendlich voraussagen, welche Transfers getätigt werden, auch wenn Wenger bestätigt hat, dass er versucht, mindestens einen Spieler zu verpflichten. Deswegen werde ich bis zum Ende des Transferfensters Spieler hervorheben, von denen ich denke, dass wir sie brauchen und dass wir sie bekommen könnten. Den Anfang dabei wird ein Verteidiger machen, denn das ist die Position auf der wir uns unbedingt verstärken müssen. Der erste Spieler auf meiner Wunschliste ist Benedikt Höwedes. Er ist kein Weltklasseverteidiger, aber mal unter uns: Es gibt momentan nur zwei oder drei Verteidiger, die das von sich behaupten können, Sergio Ramos, Thiago Silva und Philipp Lahm, und die können wir definitiv nicht bezahlen. Höwedes kann sowohl Links- als auch Innenverteidiger spielen, eine sehr nützliche Eigenschaft, denn das Arsenal-Äquivalent zu „In China fällt ein Sack Reis um“ ist „Verteidiger für mindestens 3 Monate verletzt“. Er kann außerdem gut passen, eine wichtige Eigenschaft in unserem System. Er ist ruhig am Ball und kann sich, wenn nötig, auch mal an einem angreifenden Stürmer vorbeidribbeln. Höwedes ist mit seinen 26 Jahren jünger als unser Innenverteidigerpaar, aber trotzdem erfahren genug, um sich schnell eingewöhnen zu können. Sein Marktwert liegt bei 16 Millionen Euro, wir müssten aber definitiv mehr bezahlen, denn sein Vertrag läuft erst in 2 1/2 Jahren aus und er ist Kapitän auf Schalke. Wenn Schalke aber mehr als 20 Millionen verlangt, können wir das auch wieder knicken, denn so gut ist er nun auch wieder nicht.

Apropos „so gut ist er nun auch wieder nicht“, am Mittwoch geht es gegen Southampton, ein Team, das keinen wirklich außergewöhnlich guten Spieler hat, aber trotzdem durch gute Defensivarbeit und effiziente Chancenverwertung auf dem 3. Platz liegt. „Gute Defensivarbeit und effiziente Chancenverwertung, was ist denn das?“ mögen einige von euch jetzt fragen, denn das haben wir zum letzten Mal vor ungefähr einem Jahr gesehen. Da waren wir dann auch Top Of The League. Wenn wir gegen Southampton gewinnen, sehe ich uns in einer guten Position um um die Top 3 mitzukämpfen. Danach geht’s gegen die Orks und wir müssen testen, ob wir es auch in einer kalten, windigen Nacht in Stoke können. In Stoke ist übrigens 15.00 schon Nacht (Stichwort „urban legends“). Auch wenn wir genau in diesem Spiel letztes Jahr den Meistertitel verschenkt haben, müssen wir gewinnen. Unter anderem um in einer guten Ausgangsposition für Galatasaray zu sein. Denn wenn Dortmund gegen Anderlecht verliert und wir gegen Galatasaray gewinnen, können wir den Bayerns und Reals dieser Welt aus dem Weg gehen. Und dafür gegen PSG/Barcelona gezogen werden. Lucky, Lucky Arsenal.

Up The Arsenal!

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Kaum ist das Spiel vorbei, schon heißt es „Miniminimini miii“. Da wird gemeckert und gehetzt. Das ist Schmarn, der ist unfähig, wieso machen wir den Sack nicht früher zu? Hier und da berechtigte Fragen.
Ganz kurz vorneweg: Wir haben gewonnen. Away. Bis kurz vor Schluß – als von WBA nur noch Kick&Rush angeboten wurde – extrem ungefährdet. Zwischenzeitlich zeigte die Statistik 27% – 73% Ballbesitz (für uns wohlgemerkt).

Vor Spielbeginn war bereits zu vernehmen, dass viele mit Nacho (als LV für Gibbs) und Giroud (für The Ox) in der Aufstellung nur mässig einverstanden waren. Beide lieferten gute Partien. Nacho musste leider nach 23. Minuten für Gibbs verletzungsbedingt vom Feld. Somit sind wir nur eine Verletzung davon entfernt, mit Flamini auf dieser Position zu agieren. Giroud ist – wie deutlich sichtbar wurde – enorm gut für unser Link-Up-Play, denn er weiß, wie man den Ball sichert und diesen schnell an seine umstehenden Mitspieler verteilt. Gut – es fehlen im noch ein paar Spielminuten um wieder auf der gewohnten Betriebstemperatur zu sein aber gestern war bereits zu erkennen, wo die Reise hingehen wird.

MOTM war ganz klar der kleine, nun endlich wieder quirlige Andalusier Santiago Cazorla. Ständig agil, anspielbereit und abschlussfreudig, sprintete er über das saftige Grün in Birmingham. Nur die viel beschworenen „Shooting-Boots“ hatte er in London gelassen. Alternativ spielte er seine Gegenspieler auf dem Bierdeckel schwindlig und sollte einen schönen Vorstoss gen Grundlinie mit einer exakt getimeten Flanke auf Dat Guy vollenden. Welbz beförderte das Zuspiel mit voller Wucht auf den entsetzen Keeper, der nur noch kurz zuckte um den Ball selbst in die Maschen zu befördern. Michael Jordan hätte anerkennend beim Anblick der Welbeck’ischen Sprungkraft applaudiert. Sky’s the limit. 1-0 Arsenal.

Der viel gescholtene Flamini hat als Abräumer vor der Abwehr einen sehr guten Job hingelegt und beendete das Spiel mit Arteta’schen Passgenauigkeit von sagenhaften 96%. Tres bien. Die Abwehr um Kos und den BFG stand sicher und Emiliano Martinez gab einen perfekten SZCZ-Ersatz, der nunmehr zwei Spiele in Folge ohne Gegentor blieb.

Zusammenfassend können wir festhalten, dass die Formkurve wieder beständig nach oben zeigt. Es bleibt zu hoffen, dass es Mittwoch im Ashburton Grove gegen den Tabellenzweiten aus Soton so weiter geht.


 

Das geht gar nicht und wieso diese Idioten überhaupt die Möglichkeit bekamen, dieses Banner gestern zu entblössen, bleibt ein Rätsel. Man kann seinen Unmut gerne äußern aber bei einem AWAY-Spiel, wo die Mannschaft die volle Unterstützung braucht, da sie ohnehin gegen eine feindliche Stimmung anspielen muss, ist das mehr als fehl am Platz. Fremdschämalarm.

Wenger out WBA


Falls Euch mal wieder jemand wegen den Verletzungen seiner Mannschaft in den Ohren liegt, so zeigt ihm einfach jene Statistik:

Injuries

 

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Boring, boring Arsenal …

Erstes Fazit: ziemlich souveräner, wenn vielleicht auch glanzloser Sieg – aber wer sowas erwartet, sollte sich mal anschauen, wie andere Topteams ihre Auswärtsspiele so gewinnen .. sie gewinnen sie halt .. und oft auch eben genauso souverän wie Arsenal das heute gemacht hat.

Negativ: Ramsey wieder undiszplinierter und eigensinniger – letzteres genau wie Alexis

Positiv: Santi – klasse Spiel von ihm. Und irgendwie auch Giroud – mit ihm steht unsere Abwehr besser … weil mit ihm unser forechecking besser wird.

 

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